Quelle: Pressebericht | 05. Sept. 2016

Erlös vom „Dicken Donnerstag“ kommt sozialen Zwecken an der Nahe zugute

SIMMERTAL. Das soziale Engagement war schon immer Teil der traditionellen
Fastnachtsveranstaltung „Dicker Donnerstag“. So wurde der Erlös dieser Veranstaltung, die
seit vielen Jahren durch die „Alten Weiber“ um Angelika Seibel organisiert wird, auch im Jahr
2016 dem guten Zweck gespendet – diesmal ausschließlich an regionale Initiativen und zum
ersten Mal in Kooperation mit den Hobby-Playern.

Denn im Jahr 2016 erhielten die Alten Weiber tatkräftige Unterstützung von den
Hobbyfußballern, die sich zunehmend der Fastnacht verschrieben haben und als neue MitOrganisatoren
eingesprungen waren, um das Traditionsfest weiter aufrecht zu erhalten. Die
Spenden für den sozialen Zweck „sind natürlich ganz im Sinne der Hobby-Player“, hob
Vereinsvorsitzender Michael Hartmann hervor.

Denn seit 1980, ein Jahr nach der
Vereinsgründung, spenden auch die Fußballer erwirtschaftete Überschüsse aus Turnieren und
Veranstaltungen gemeinnützigen Zwecken. In den ersten Jahren wurden so verschiedene
Institutionen in der näheren Umgebung gefördert.
Im Rahmen der Fastnachtsveranstaltungen der beiden vergangenen Jahre war eine Summe in
Höhe von 3000 Euro zusammen gekommen.

Auf der Mitgliederversammlung wurde
beschlossen, das Geld auf insgesamt fünf regionale Institutionen aufzuteilen. Beim Helferfest
im August überreichten Vereinsvertreter dann symbolische Schecks in Höhe von 1000 Euro an
das Sozialpädiatrische Zentrum der Stiftung Kreuznach Diakonie, 500 Euro an die Feuerwehr
Simmertal, 500 Euro ans Tierheim Kirn, 500 Euro an den Förderverein Lützelsoon und 500 Euro
an die Gernot-Bohn-A.L.S.-Stiftung
.

Im Anschluss saßen Vertreter der Vereine und der
Geförderten gemütlich bei Essen und Trinken zusammen.
Mit dem SPZ besteht bereits seit 1986 eine Patenschaft. Seit dieser Zeit kommen die Spenden
hauptsächlich dieser ambulant arbeitende Einrichtung zugute, die entwicklungsauffällige,
behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder und Jugendliche betreut. Mit der
neuerlichen Spende von 1000 Euro soll das Trainingsgerät „Galileo“ angeschafft werden –
auch wenn diese Summe Euro bei weitem nicht die Kosten dafür deckt. Das Trainingsgerät
kommt vor allem in der Physiotherapie zum Einsatz. Durch das Vibrationstraining werden
tieferliegende Muskeln, die sonst schwerer erreichbar sind, stimuliert und die Muskelkraft
aufgebaut.

Die Durchblutung der Muskulatur und der Knochen wird gesteigert, was bei
bewegungseingeschränkten Patienten einer Osteoporose vorbeugt.
Ingrid und Herbert Wirzius nahmen für den Förderverein Lützelsoon die Spende entgegen und
erklärten, die Gelder kommen einem an Dychenne Muskeldystrophie erkrankten Kind aus der
Region zugute. Die Gernot-Bohn-A.L.S.-Stiftung fördert nach Auskunft von Simone Mager-Kwiczorowski
Menschen an der Nahe und darüber hinaus, die an der neurologischen
Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) leiden, die zu einer kompletten Lähmung der
Muskelfunktionen und zum Verlust des Sprachvermögens führt. Über die Spenden freuten
sich zugleich Vertreter der Feuerwehr Simmertal und des Tierheims Kirn.