Erlös des Festes in Malteserkapelle geht an
Gernot-Bohn-A.L.S.-StiftungQuelle: Rheinzeitung / Öffentl. Anzeiger – NR. 147 · FREITAG, 28. JUNI
2019

Von unserem Reporter Wilhelm Meyer M

Bad
Sobernheim.

Nun endlich hatten Petra Majowski,
Pro-Seniore-Residenzleiterin des Hauses in der Malteserstraße, und Andrea
Dunkel-Kurz, Leiterin des Sozialen Dienstes, die Zeit gefunden, die Spende der
Senioren, die sie bei ihrem großen Fest in der Malteserkapelle gesammelt
hatten, an Jetty Bohn zu übergeben.

Bohn, die nach dem Tod des Gründers und
Namensgebers der Gernot-Bohn A.L.S.-Stiftung seine Stelle als Erste Vorsitzende
eingenommen hat, wird es helfen. Helfen, auch in diesem Jahr die Aufgabe der
Stiftung zu erfüllen, an A.L.S. Erkrankten und ihren Angehörigen unterstützend
zur Seite stehen.

Aus dem Fest, das die Mitglieder des von
Hendrik Ritter betreuten Heimchores von Pro Seniore im vorigen Monat selbst
gestaltet hatten, war eine große Benefizveranstaltung für die A.L.S.-Stiftung
geworden. Es habe sie ungemein gerührt, erinnerte sich Bohn noch genau, wie
Menschen, die es in ihrem Leben keineswegs leicht haben, die selbst mit
Einschränkungen und Behinderungen zu kämpfen haben, ein so großes Herz für die
gezeigt haben, die unter der tückischen Krankheit A.L.S. leiden.

700 Euro waren an diesem Abend in die
Spendenbüchse gewandert. Mit einem solch grandiosen Ergebnis hatte keiner
gerechnet. Doch gern erinnert sich Bohn auch an den Abend selbst. Welch einen
positiven Moment vor allem das gemeinsame Singen bei den Menschen erzeugt habe.
Noch Tage danach sei die Erinnerung kaum verblasst gewesen. Statt in das oft
immer so naheliegende alltägliche Klagen zu verfallen, hätten die
Chormitglieder und alle, die so begeistert eingestimmt haben, noch lange von
diesem wunderbaren Ereignis geschwärmt. Und das galt nicht allein für die
Bewohner von Pro Seniore und die Betreuten des ambulanten Pflegeteams, die
ebenfalls zu Gast waren.

Auch die Mitarbeiter, neben Bohn ihre
berufliche Partnerin Susanne Dech-Martin, zeigten sich nicht weniger begeistert.
Mit Silke Schnepp-Mohr, mit der sie im Chor gemeinsam singt, hatte sie einen
umjubelten Auftritt.

Toll war auch der Beitrag von Astrid Ott, der
Clownin mit Herz, erinnerte sich Petra Majowski. Das sei für alle ein
besonderer Genuss gewesen. Gemeinsam mit Dunkel-Kurz würde Majowski gern
Ähnliches in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit noch einmal gemeinsam mit dem
Pflegeteam auf die Beine stellen. Sicher wieder dabei wären David Bohn und
Rainer Hill vom Pflegeteam, bestätigen die beiden. Das Ganze soll wieder in der
Malteserkapelle stattfinden, wünschen sich Majowski und Dunkel-Kurz. Ein
kräftiger Dank der beiden gilt der katholischen Kirchengemeinde Bad Sobernheim
für deren großzügiges Bereitstellen des wunderbaren Raumes, möchte sie
festhalten.